Lake Tekapo, Lake Pukaki und Aoraki Mount Cook

Die Strecke von der Banks Peninsula zum Lake Tekapo dauert tatsächlich den ganzen Tag. Obwohl es gar nicht so viele Kilometer sind und wir einen großen Teil der Strecke nicht auf der schöneren Touristenroute fahren, sondern die Hauptstraße nehmen. Zum Glück schläft Theo die meiste Zeit. Ganz ohne Protest von ihm schaffen wir es allerdings nicht. Merke: 300 Kilometer sind zu viel Strecke. Aber der Lake Tekapo ist wirklich wunderschön und belohnt uns für die lange Fahrt.

Eigentlich wollen wir auf dem Campingplatz noch schnell grillen, aber der Grill ist genauso entspannt wie die Kiwis. Er wird nicht heiß und es dauert ewig. Aber wir nutzen die Zeit für einen Plausch mit den anderen Touristen.

Der Sternenhimmel hier ist wirklich toll, das Kreuz des Südens steht über unserem kleinen Camper. Und in der sternenklaren Nacht wird es bannig kalt: 4 Grad. Wir müssen uns warm kuscheln. Und den Heizlüfter anwerfen, den wir beim einrichten noch belächelt hatten…

Am nächsten Tag fahren wir am türkisen Lake Pukaki vorbei zum Aoraki Mount Cook. Dort machen wir unsere erste kleine Wanderung mit Theo auf dem Rücken. Theo wird natürlich mit allen möglichen Waffen gegen die Mittagssonne geschützt. Wir beide haben es mit dem Sonnenschutz nicht so genau genommen und verbrennen natürlich direkt. Bennys Nase macht Rudolph the Reindeer Konkurrenz und mein Hals könnte einem Puter gehören.

Wir haben uns zu viel vorgenommen, das merken wir jetzt. In unserer bisherigen Urlaubsplanung gibt es viel zu wenig Zeit, um einfach mal mit Theo zu spielen. Deshalb beschließen wir weiter nach Queenstown zu fahren und nicht nochmal zurück an die Küste. Das ist zwar schade und uns entgehen einige Highlights, aber es fühlt sich richtig an. Schließlich hat Theo ja auch Urlaub.

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